Marketing – Mix – Verantwortliche tun gut daran, mit Web – Technologien auf Augenhöhe zu bleiben. Die verschiedenen und immer komplexeren Systeme sind der Treibstoff für ihre Arbeit und rücken immer mehr in den Mittelpunkt. In einem individuellen, fortlaufenden Prozess sollten immer wieder präzise und kompakte Schnappschüsse evaluiert werden, um sicher zu gehen, in wie weit aktuelle Standards fällige Entscheidungen beeinflussen.
Dabei gilt es aber zwischen einem Selbstzweck der angewandten Systeme und dem tatsächlichen Nutzen für den Auftrag des Marketing zu unterscheiden. Und dieser ist nun mal der Verkauf eines Produktes oder einer Dienstleistung. Der Begriff ‘Produkt’ wäre de facto völlig ausreichend, da eine Dienstleistung eben auch nichts anderes ist, als das ‘Produkt’ verschiedener Aktivitäten zur ‘Produktion’ von Resultaten.
Wenn Technologie zum reinen Selbstzweck missbraucht wird, dann hat dies in den allermeisten Fällen die Folge, dass Marketing nur die Werkzeuge an- und einpreist, die eigentlich kein bestimmtes Produkt vermarkten, sondern nur die zugrunde liegenden Systeme, die zur Verbreitung der Botschaft dienen. Es ist wichtig, hier eine gewisse Balance zu halten, denn es versteht sich von selbst, dass eben auch Marketing Tools vermarktet werden müssen, damit überhaupt jemand davon erfährt, dass es sie gibt.
Im Cebit Newsletter vom 20.01.12 dreht sich eines der Top Themen um ‘Technology for Marketing and Advertising (TFMA)’. Dies ist ein Indikator für das weitere Zusammenwachsen von IT und Marketing. Wer heute die richtigen Methoden zur Verbreitung der Werbebotschaft an die Zielgruppe auswählen muss, sollte ein grundlegendes Verständnis für die zum Einsatz kommenden Systeme mitbringen. Es ist wichtig, das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten und deren Schnittstellen so zu koordinieren, dass eine weitestgehende Automatisierung möglich wird. Niemand hat mehr die Zeit, ständig wiederkehrende Arbeitsschritte immer wieder zu Fuß zu erledigen. Ganz abgesehen von dem kontraproduktiven Aspekt einer derart holprigen Wissensverwaltung.


